Am ersten Tag unseres Aufenthaltes in Mae Sot haben wir drei Schulen besucht und dort, wie berichtet, diverse Spenden übergeben. Der zweite Tag unseres Aufenthaltes führte uns in ein Krankenhaus, das ausschließlich zur Versorgung burmesischer Patienten dient und in eine angehängte Orthopädieabteilung, die etliche Kilometer entfernt liegt. Rund 120.000 Burmesen leben in der Provinz Mae Sot.Im Flur hing eine Tafel mit den Diagnosen der derzeit 26 Kinder. 13 unterschiedliche Krankheitsbilder waren hierauf verzeichnet. In der angegebenen Reihenfolge waren dies:






Dass es so viele Burmesen nach Thailand zieht, liegt sowohl an dem großen wirtschaftlichen Gefälle zwischen diesen beiden Staaten, aber auch an Auseinandersetzungen innerhalb Burmas, das überwiegend buddhistisch ist, aber auch eine islamische Minderheit beinhaltet. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass in der orthopädischen Abteilung des Krankenhauses, die wir anschließend besuchten, fast ausschließlich Minenopfer als Patienten zu finden sind.
Das kaufkraftgewichtete Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung beträgt in Burma nur rund ein Viertel im Vergleich zu Thailand, wie die Aufstellung verdeutlicht, und lediglich rund 1/16 bezogen auf Singapur. Nur 27 % der Burmesen hatten 2014 Zugang zu Elektrizität.
Besonders bemerkenswert fanden wir auch, dass trotz der vielen Arbeit die Zeit gefunden wurde, eine kleine Bilderausstellung zu präsentieren, mit der Hsa Thoo Lei School:

Peace Exhibition: Drawing Festival on Thai-Burma Border.
Das Krankenhaus wird stark frequentiert. Wir sehen hier die Warteschlangen vor der Augenabteilung:
